Donnerstag, 25. April 2013

Was bisher geschah...

Wie schon geschrieben habe ich schon länger überlegt unseren Weg zum Eigenheim wie viele andere in einem Blog zu dokumentieren, alleine der Zeitpunkt damit zu starten war mir nicht immer ganz klar.

Schon seit ca. 2,5 Jahren tragen wir (d.h. meine Frau und ich) uns mit dem Gedanken unsere zwar wunderschöne, aber auf Dauer einfach zu kleine Wohnung in Eimsbüttel hinter uns zu lassen und etwas Größeres zu suchen.

Lange haben wir hier "hausintern" gerungen ob es nun eine Eigentumswohnung oder ein Neubau eines EFH werden sollte... aber nachdem die Immobilienpreise in den schönen Gegenden in Hamburg immer weiter durch die Decke gingen und meine Frau ein Einsehen hatte was ein Häuschen alles für Vorteile hat haben sich die Optionen quasi von alleine ergeben.

Soweit so gut. Also: Grundstück suchen und Bauträger finden. Naja, ganz so einfach geht auch das im Großraum Hamburg nicht. Das erste Jahr (2011) haben wir dann hauptsächlich damit zugebracht das Hamburger Umland immer wieder zu erkunden, um ein wenig ein Gespür dafür zu bekommen wo es uns denn am Besten gefällt. Da wir beide nur zugezogene Hamburger sind, mussten uns erstmal eine Vorstellung von den diversen Möglichkeiten zwischen Halstenbek und Aumühle Norderstedt und Buxtehude machen.
Ziemlich schnell wurde aber klar: Auch wenn in Hamburg der Westen der Stadt schöner ist, im Umland macht eindeutig der Osten das Rennen. Die Hamburger Stadtteile im Osten (Sasel, Volksdorf, ...) verbieten sich leider preistechnisch von alleine, aber die Tendenz war schonmal langsam klarer...

Nach verschiedenen Rückschlägen in Großhansdorf, Aumühle, Reinbek, Wohltorf etc. hatten wir dann 2012 auch schon fast die Hoffnung verloren. Aber: Es gab ja immer noch mein "Ass im Ärmel". Schon zu Beginn der Grundstückssuche im Oktober 2011 habe ich mich auf der Seite der LEG als Interessent für ein Grundstück im Neubaugebiet "Erlenhof Süd" eingetragen. Meine Frau unkte schon immer: "Die planen doch schon seit 20 Jahren... das dauert auch noch 10 weitere!"
Aber als gebürtiger Rheinländer darf man die rheinischen Grundgesetze nicht vergessen, und da steht nunmal in Paragraph 3: "Et hätt noch immer jott jejange!"

So war es dann auch. Mit großer Begeisterung haben wir dann gelesen, dass im Dezember 2012 die Stadtverordneten von Ahrensburg endlich ein Einsehen hatten und den Bebauungsplan 92 verabschiedet haben! Yeah........ jetzt wird es doch hoffentlich endlich was?
Ein paar vergebliche eMails an die LEG im Januar später erhielten wir dann im Februar die frohe Botschaft, dass der Vertriebsstart der Grundstück bevorsteht.
Kurz danach (Anfang März) hatten wir dann auch ein sehr nettes Beratungsgespräch mit Frau B. von der LEG, wo wir dann sofort auch die "Bewerbung" für zwei Grundstücke abgegeben haben.
Am 27.03. ging es dann wirklich los! Es erreichte uns die eMail Benachrichtigung, dass ein Grundstück für uns reserviert sei! Hammer... In dem Moment weiß man wirklich, dass man "erwachsen" ist ;-)

Sooo... fast geschafft: Anfang April trudelten dann die Dokumente ein (Kaufvertrag in blanko Form, ein erstes Bodengutachten, diverse weitere Informationen und sehr lustig: Der Bebauungsplan 92 in gefühlter "Originalgröße". Für alle Fans: Groß genug "to step into the map").

Soviel erstmal zur Grundstückshistorie: Demnächst an dieser Stelle: Bauträgersuche und andere Herausforderungen...

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