Freitag, 31. Oktober 2014

T-0 (+1... +6) Ahrensburg hier sind wir !

Nachdem der Trubel im, um und am Haus nun endlich mal etwas abgeebbt ist, hier nur die Aufarbeitung der vergangenen Wochen...

T-0: Umzugswoche (KW33, 11.8.-17.8.)

Dienstag, 12.08.

Da wir (zumindest gefühlt) schon relativ früh mit dem Packen begonnen hatten, konnten wir unseren "Urlaub" im August dann gut nutzen, um die letzten Vorbereitungen vor dem Umzug noch einzuschieben. Dies begann mit einem ausgedehnten Besuch bei IKEA um die geplanten PAX Schränke für das Ankleidezimmer sowie die Möbel für das Gästezimmer zu besorgen. Gesagt getan, am Dienstag morgen standen wir um 10h pünktlich zur Eröffnung des Marktes in Schnelsen vor der Tür. Auch wenn sich 5 Schränke und ein Bett nach nicht wirklich viel anhören, wenn man das Zeug dann mal alles in den Transporter und anschließend ins Haus "gewuppt" hat, weiß man was man getan hat. Zum Glück waren die Kollegen von der Fa. Wilbrandt, die im Haus gerade tätig waren sehr hilfsbereit und haben das eine oder andere Paket mit reingetragen.
Rückblickend wären die 120 EUR Lieferkosten vielleicht keine ganz falsche Investition gewesen, aber der Häuslebauer spart ja wo er kann...


IKEA Einkauf erfolgreich abgeschlossen.
Während wir noch fleißig bei IKEA Geld ausgegeben haben, wurde im Haus weiter geschafft. Fa. Wilbrandt war mal wieder vor Ort und hat die letzten Handschläge/Nacharbeiten an der Elektroinstallation getätigt.
Leider mussten die Kollegen dann bei diesen "letzten" Handschlägen feststellen, dass für die Beleuchtung im Wohn- und Essbereich eine Zuleitung zu wenig verlegt wurde. Nach kurzer Beratschlagung und Rücksprache mit dem Chef musste dann auf der Wohnzimmerwand leider doch nochmal geschlitzt werden und dann von dort in den HWR durchgebohrt werden. Wir fanden das jetzt gar nicht soo schlimm, aber den Kollegen war es sichtlich unangenehm. Besonders aufmerksam: Am Mittwoch kam Hr. Wilbrandt persönlich vorbei um sich nochmal zu entschuldigen! Das war unseres Erachtens nach zwar wirklich nicht notwendig, aber trotzdem sehr, sehr aufmerksam...


Einmal Schlitzen....


... und mit dem Meterbohrer durchbohren!

Zwischendurch haben wir dann noch dies und das erledigt: Treffen mit einem GaLa-Bauer (Details in einem Sonderpost, versprochen!), Anlieferung der Matratzen und natürlich den Rest des Tages: Aufbau der PAX Schränke. Auch wenn das Aufbauen eigentlich ganz gut geht, nach dem ganzen Tag IKEA wird man doch ziemlich mürbe im Kopf...


Das Endprodukt ist aber sehr ansprechend, unser Ankleidezimmer ist jetzt schön aufgräumt:

Der "große" Pax, passt genau bis unter die Decke ;-)


Der "kleine" Pax...



Mittwoch, 13.08.



Am Mittwoch waren wir dann um 9h gleich wieder am Haus: Das nächste Kapitel Blower-Door-Test (BDT) und Luftundichtigkeitssuche standen auf dem Programm.

Trockenbauer, Bauleitung und Blower-Door-Messbeauftragter hatten sich eingefunden, um den bei der Abnahme festgestellten Luftflüssen weiter auf den Grund zu gehen.
Angesetzt wurde dabei zunächst im Arbeitszimmer, wo die stärksten Luftströmungen entdeckt werden konnten. Am Ende vom Tag hatten wir zwei größere Risse/Schlitze in der Folie gefunden, der n50-Wert hatte sich schon auf 0,82 verbessert, immerhin.

Leider war das Endergebnis aber immer noch nicht berauschend, da weiterhin im Flur in der abgehängten Decke Luftzüge zu verspüren waren und auch in der Dachschräge noch Nachbesserungsbedarf bestand. Desweiteren wurde festgestellt, dass die abgehängte Decke im Flur wohl doch in der Ausführung des Trockenbauers eine Herausforderung war, hier wurde noch von einer "normalen" Decke ausgegangen, etwas verwunderlich, da sowohl die Abdichtung als auch die Abhängung vom gleichen Trockenbauer erledigt wurde. Es war auch jeden Fall soviel geklärt, dass der Trockenbauer nochmal an einem gesonderten Termin anrücken wollte, um dann die identifizierten Punkte zu adressieren.



Trockenbauer bei der Demontage...


Zwischenstand... Decke teilweise wieder unten...



... bzw. auf dem Boden ;-)


Donnerstag, 14.08.


Da die Luftundichtkeiten zwar ärgerlich, aber nicht "bedrohlich" waren, konnten wir an unserem Plan festhalten und so am Donnerstag morgen den Umzug starten. Wie geplant standen ab 8h morgens 5 Kollegen von HMT (Hamburger Möbeltransporte) zur Arbeit bereit. Da wir unseren Freunden nicht zumuten wollten die ca. 60 Kartons + Möbel unserer schnuckeligen Wohnung im (offiziell) 4. Stock (gefühlt 5.-6. Stock) in Eimsbüttel hinunterzutragen, hatten wir uns frühzeitig entschieden auch dieses Gewerk fremdzuvergeben, eine sehr gute Entscheidung. So ist wirklich alles zügig und für uns sorgenfrei runtergetragen worden und alles wohlbehalten an seinem künftigen Bestimmungsort angekommen.


Sehr empfehlen können wir dabei die Verwendung von Kleiderboxen: Diese wurden für 5 EUR pro Stück (wir haben 4 Stk. gebraucht) für den Tag gemietet. Diese wurden dann morgens bei uns im Schlafzimmer aufgestellt und wir haben einen Großteil der Kleidung welche immer auf Bügeln hängt (Hemden, Anzüge, etc.) direkt in die Boxen verfrachtet. Diese wurden dann am Bestimmungsort wieder hingestellt und wir konnten den Inhalt direkt in die frisch aufgebauten PAX Schränke transferieren, sehr gut!



Kartons, Kartons, ...


... noch ein paar Kartons, Kartons, Kisten, ...


... Kartons, Koffer, und ein paar Kleinigkeiten...


Tetris für "Große": Der LKW war genau richtig kalkuliert, da war aber nicht viel Raum übrig!


Und wir konnten um 15h bereits in strahlendem Sonnenschein unser Willkommensbierchen genießen!


Dank der fleißigen Bauherrin konnten wir am Abend dann schon unser erstes "Candle-Light Dinner" einnehmen...

Freitag, 15.08.-Montag, 18.08.



Am Freitag ging es gleich heiter weiter in unserem neuen Heim. Um 9h stand überpünktlich die Fa. Burmeister & Spittler vor der Türe um mit uns zusammen den neuen Kamin anzufeuern. Bei dieser Gelegenheit wurden uns dann auch die notwendigen Dokumente für den Schornsteinfeger übergeben. Das Wetter zwingt uns zwar noch nicht dazu den Kamin wirklich extensiv zu nutzen, aber hübsch aussehen tut es auf jeden Fall schonmal.



Das erste Feuerchen lodert friedlich vor sich hin...
Desweiteren hatten wir für den Freitag gleich Termine mit 3 Glasern gemacht. Diese waren dann teilweise so spät, dass man schon Sorgen haben musste, dass (wenn denn mal einer pünktlich gekommen wäre ;-) ) die Herren sich gegenseitig auf den Füßen stehen. Wir wollten gerne für die beiden Duschen eine Türe, sowie Spiegel in den Bädern und eine Sicherheitsglasscheibe vor dem Kamin haben. Ein rundes Paket was es aus meiner Sicht gelohnt hat die Preise und Anbieter zu vergleichen.

Wir haben ins Rennen geschickt (alle aus Ahrensburg):
- Glaserei Poslednik
- Ahrensburger Glasbau
- Glaserei Rohwedder

Da alle drei ein sehr ähnliches (oder zumindest gut vergleichbares) Produktportfolio angeboten haben, hat hier am Ende der Preis den Ausschlag gegeben. Am sympatischsten war uns ehrlich gesagt die Fa. "Ahrensburger Glasbau", aber diese war leider auch mit 30% über den Preisen der Konkurrenz am teuersten. Die anderen beiden Herren waren preislich ähnlich unterwegs, hier hat uns die Beratung bei Herr Rohwedder aber ganz gut gefallen, deshalb hat er hier den Zuschlag bekommen. 

Ansonsten lag am ersten Wochenende natürlich hauptsächlich eins an: Auspacken, Einräumen, aufbauen, putzen etc. Gefühlter Rekord, schon am Freitag Abend war der Wohn-/Ess-/Küchenbereich "kartonfrei"... da hat insb. die Hausherrin richtig reingeklotzt!

Dazu gehört für einen ITler wie mich natürlich auch, dass die grundlegendsten Funktionen zumindest rudimentär in Betrieb genommen wurden:
- Der alte o2-Router muss erstmal noch für die Grundkonfiguration + WLAN herhalten
- der neue 24-Port Switch wurde ausgepackt,
- der Loxone Miniserver wurde angeschlossen und
- der Fileserver (NAS) muss natürlich auch schonmal laufen, soweit alles gut:

Die Verkleidung fehlt noch, die IT wird dann darunter verschwinden...
Darüber hinaus galt es natürlich auch noch die diversen Löcher, welche ich im Juni-Urlaub für die Beleuchtung in den Räumen (Küche, Flur OG, Bad) sowie für die Deckenlautsprecher vorgesehen habe, zu verschließen. Dies wurde dann auch an diesem ersten Wochenende begonnen, hat sich aber bis Mitte September hingezogen, bis dann wirklich alle Deckenspots eingebaut und mit Leuchtmitteln versorgt waren. Jetzt bin ich auch jeden Fall wieder mit Abisolierzange, Wago-Klemmen und Seitenschneider per "Du" ;-)


Zwischenstand Spots in der Küche (Deckensegel)

Schließlich haben wir am ersten Wochenende dann auch die Gelegenheit genutzt einen kleinen Sichtschutz zu installieren. Wie wir schon während unserer ersten Grillaktionen auf dem Grundstück/Baustelle feststellen durften herrscht ja am Wochenende ein sehr reges Treiben (insb. bei Grillwetter) auf dem ganzen Erlenhof Gelände, was nicht nur zur Gemütlichkeit beiträgt. Deshalb haben wir hier (neben unserem Gartenprovisorium) auch ein Sichtschutzprovisorium installiert:

Bauherr setzt an...

... und schon steht der "Zaun"... nicht schön, aber selten ;-)



Unsere Wohlfühloase wird gemütlich... Original "Wembley"-Rasen ;-)

Schön ist es schon jetzt hier!


An meinem letzten Urlaubstag (Montag) hatten wir dann nochmal Besuch von der Fa. Wilbrandt, die einen sehr kompetenten Kollegen vorbeischickt hatten, um noch ein paar wenige offene Punkt abzuarbeiten. Hier galt es ein paar Stecker für die SAT Verkabelung zu tauschen, eine Steckdose war noch ohne Strom, ein paar Blenden mussten noch montiert werden und unsere Deckenspots im Ess- und Wohnzimmer waren wohl noch nicht ganz sauber auf dem Dimmaktor angeklemmt.



T+1: Einzugswoche (KW 34, 19.08.-24.08.)


Am Dienstag musste ich leider wieder ins Büro, die Bauherrin hat aber dann im neuen Heim das Heft in die Hand genommen und ganz fleißig alles heimelig und wohnlich gestaltet. So sind Tag für Tag mehr Kartons ausgepackt und eingeräumt worden und jeden Tag konnte ich mich bei der Ankunft zu Hause freuen, was alles schon fertig war ;-)


Darüber hinaus war die Fa. DATO vor Ort, um die offenen Punkte aus dem Übergabeprotokoll abzuarbeiten. Hier mussten dann neben ein paar kosmetischen Änderungen noch der hydraulische Heizungsabgleich für die FBH auch noch die Luftauslässe für die Lüftungsanlage richtig eingestellt werden. Hier gibt es wohl wirklich eine Strömungsberechnung für die Luftzirkulation in den Räumen und entsprechend dieser Berechnung werden die Öffnungen in den Bodengittern justiert und festgezogen.



Fertige Anschlüsse im HWR zu den Schläuchen in der EG Decke


Das Herzstück der Lüftung, die Vallox Valloplus 350 SE


Zuluftventil in der EG Decke


Abluftventil (hier in der Küchendecke, im OG oben in der Wand im Bad)
Zuluftgitter im Boden (OG) 

Nebenbei war auch der Trockenbauer vor Ort um in Nachgang zu unserem BDT in der Vorwoche auch die letzten Ungereimtheiten zu adressieren. Die Anschlüsse an die Balkenlage im Arbeitszimmer, die abgehängte Decke im Flur und was noch alles gefunden wurde, sind dann durch meterweise Tacoflex-Band hoffentlich endgültig abgedichtet worden.


Schließlich war zwischendurch dann noch der Schornsteinfeger da, um dann auch offiziell seinen Segen für den Kamin, Schornstein etc. zu geben, um diesen dann auch wirklich bei Bedarf nutzen zu dürfen. Hr. Walther war hier sehr nett und freundlich, allerdings scheint die Kommunikation und Abstimmung mit unserem Kaminbauer noch etwas verbesserungswürdig zu sein. Wer nun welche Dokumente nicht geschickt oder bekommen hat bleibt wohl auf immer ungeklärt, hier ist es als Bauherr auf jeden Fall ratsam sich auf keinen der beiden zu verlassen sondern konsequent nachzuhaken, wie in jedem Fall.


Am Donnerstag mussten wir dann den schweren Gang in unser geliebtes Schmuckstück in Eimsbüttel antreten, um dort dann die Übergabe an die Wohnungsverwaltung durchzuführen. Dies ging dankbarerweise dann aber sehr zügig und ohne große Komplikationen über die Bühne. Sehr angenehm für uns: Durch einen kleinen Deal mit der Nachmieterin mussten wir nicht streichen und hatten so Zeit uns ganz auf unser neues Schmuckstück zu konzentrieren.


T+2: Alltag zieht ein... fast... (KW 35, 25.-29.08.)


Eine Woche später hatte uns gefühlt der Alltag dann auch schon wieder eingeholt. Wir mussten beide wieder ins Büro, jetzt nur mit einem etwas längeren Anfahrtsweg, Regionalbahn statt U-Bahn und Fahrrad anstatt spazieren ;-) Etwas gewöhnungsbedürftig: Die schöne HVV-Werbung "In 5 Minuten kommt die nächste Bahn, verrückt oder?" mit dem netten Lotto, naja, nach 10 Jahren im HVV Kerngebiet hatte man sich in der Tat daran gewöhnt ;-)


Abwechslung bot dann schließlich der Donnerstag: Hier stand (zur Abwechslung) mal wieder eine Runde Blower-Door-Test (BDT)  an, der Dritte sollte es sein. Leider hat sich der Spruch "aller guten Dinge sind drei" in diesem Fall dann nicht bewahrheitet. Kurz nachdem das Gebläse auf Volllast hochgefahren war, hat man an den altbekannten Stellen leider immer noch einen Luftzug verspürt. Die Situation im Flur war zwar deutlich verbessert, im Arbeitszimmer an den Auflagestellen war es aber eindeutig noch zugig...


Nun war guter Rat teuer: Nach kurzer Überlegungszeit hat der Bauleiter aber dann die Ansage gemacht: Es hilft alles nichts, das Thema muss nachhaltig angegangen werden, um auszuschließen, dass es strukturschädigende Mängel sind.


Wir haben dann an dieser Stelle erstmal abgebrochen und uns vertagt. In der der Folgewoche sollte der Trockenbauer nochmal in Ruhe anrücken, um die Decke großflächiger aufzumachen und auch auf eigene Faust die Undichtigkeiten zu finden.



T+3: Es wird wohnlicher... (KW 36, 01.-05.09.)


Die Woche darauf begann gleich turbulent: Am Montag morgen konnten wir wieder einige Gewerke zusammen koordinieren, so dass unsere Abwesenheit an der Arbeitsstelle nicht ganz so schlimm auffiel.


Den Anfang machte einmal wieder die Fa. Wilbrandt, der Seniorchef persönlich war angerückt, um auch wirklich die allerletzten Punkte zu adressieren: Die Steckdosen sollten eigentlich mit einem Kinderschutz geliefert und montiert werden, dies ist aber wohl in unserem ganzen Trubel (zumindest teilweise) untergangen. Dies wurde genauso prompt adressiert wie auch die Abdeckung für einen Kabelkanal, die ebenfalls noch fehlte.


Quasi parallel rückte dann auch die Fa. Ekelhoff an um die offenen Punkte in der Küche abzuarbeiten. Hier wurde ein neuer Wasserhahn montiert (Falschbestellung der Farbe), die Glasrückwand hinter dem Herd fehlte genau so wie der Kasten um unseren in der Wand montierten Backofen. Die beiden sehr sympathischen und kompetenten Techniker haben das aber sehr zackig erledigt und so haben wir jetzt auch hier alles zusammen!





Glasrückwand für den Herd, jetzt kann auch richtig gekocht werden!

Der Wasserhahn auch jetzt in der passenden Edelstahloptik!

Die IT ist unter dem Backofen in der Kiste verschwunden...
Noch nicht ganz aufgräumt, da fehlen noch ein paar 19'' Rackschienen... aber der Winter ist noch lang ;-)

Den Abschluss machte dann die Wäscherei, die unser neues, schon heiß ersehntes Sofa brachte. Das alte Sofa war zum einen schon etwas sehr betagt, zum anderen passte es zwar komischerweise super in unsere alte (kleinere) Wohnung, im Haus aber war es sowohl zu groß als auch mit der langen Ecke zur falschen Seite...

Nun können wir auch wieder fernsehen, ohne uns auf dem Ikea Sessel abwechseln zu müssen ;-)



Das neue Sofa ist da!


Am Dienstag morgen konnte die Bauherrin dann die Fa. Raven bei uns begrüßen, um auch die endgültige Haustürfüllung einbauen zu lassen. 



Endgültige Haustürfüllung, in Rubinrot !


Gesamteindruck von vorne


Den Wochenausklang machte dann der Trockenbauer und das dann wirklich um so erfolgreicher: Den kompletten Freitagnachmittag wurde geblasen, genebelt und gesucht. Dabei wurde sogar der Feuerwehr Bescheid gegeben, nicht dass die Nachbarschaft sich am Ende wundert warum "Qualm" aufsteigt ;-), vielen Dank an die Bauleitung für den Tipp!


Bei dieser Aktion konnten noch ein paar kleinere Löcher in der Dampfsperre gefunden werden und vor allem: ein größerer Schlitz am Velux-Fenster. Durch die Nebelaktion konnten wir dann auch feststellen, dass keine Verbindung mehr in den Dachboden besteht, da konnten wir alle tief durchatmen! Um unsere Sorgen dann auch vollständig zu mildern haben wir darüber hinaus noch eine Gewährleistungsverlängerung auf das Gewerk "Trockenbau" bekommen. Wenn also wider Erwarten doch in den nächsten Jahren ein Feuchtigkeitsproblem auftaucht, haben wir hier dann zumindest theoretisch einen Ansprechpartner.


Nun konnten wir uns dann endlich daran machen, unser Häuschen wirklich "rund" zu bekommen... an den folgenden Wochenenden hieß es dann:

- ganz viel Putzen, insb. die Fenster (auch wenn das in einem Neubaugebiet wohl vergebene Liebsmüh' ist)
- Deckenspots im Flur installieren
- LED Strips in der Küche aufkleben und verkabeln (dazu später noch etwas mehr Details)
- Lautsprecher in der Küche und im Bad einbauen und verkabeln:


Lautsprecher in der Küche - direkt im Deckensegel, analog im Bad in der abgehängten Decke

Die Musikzuspielung erfolgt wie schon vor einiger Zeit geplant wie folgt:

- Küche: Lautprecherkabel direkt aus dem Wohnzimmer, aktuell angeschlossen an ein Sonos ZP 100
- Bad: Lautsprecherkabel auf den Dachboden, dort steht ein günstiger kleiner Verstärker (Amazon, 15 EUR) + ein Sonos ZP 80

Die beiden Sonos Komponenten habe ich nach dem Gut & Günstig Prinzip auf eBay besorgt. Hier war dann am Ende die Kombination ZP80+Verstärker deutlich günstiger als ein ZP100/ZP120/Connect:AMP...


Da Deckenlautsprecher im Allgemeinen nicht gerade als "High Fidelity" durchgehen, habe ich hier den Fokus mehr auf Flexiblität und Vielfalt in den Steuerungsmöglichkeiten gelegt, denn mit letzter Konsequenz auf den Klang.

Durch diverse Tipps in den einschlägigen Internetforen bin ich aber mit dem Klang insgesamt sehr zufrieden. Dies wurde vor allem dadurch erreicht, dass ich um die Lautsprecher herum in den Decken Lagen von Isover reingestopft habe, somit hat man dann eigentlich eine ähnliche Konstruktion wie in einem Lautsprecher...

Apropos Lautsprecher: Schließlich musste im Wohnzimmer noch die Lautsprecheranlage installiert werden, eine perfekte Aufgabe für den Bau- ähh.. Hausherren an einem Samstag alleine zu Hause:

Da mussten gleich die schönen neuen Wände durchlöchert werden :-(


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